USAT Liberty – Schiffswrack

1942 torpediert; 1963 gesunken.

Tulamben

Ein paar Kilometer nördlich von Amed liegt Tulamben. Eine kleine Siedlung, bestehend aus ein paar Warungs (Restaurants) und Tauchanbietern. Die Siedlung ist so aus dem Boden geschossen, weil ein Schiffswrack par excellence davor im Meer liegt: die USAT Liberty.

USAT Liberty

Die Liberty ist ein amerikanisches Frachtschiff, das im Zweiten Weltkrieg von einem japanischem Torpedo getroffen und anschließend vor die Küste Balis geschleppt wurde.
Dort lag es in Ruhe und Frieden am Strand, bis 1963.

Gunung Agung

Denn da erwachte der Gunung Agung wieder zum Leben, spuckte Feuer und Rauch und ließ die Erde so erbeben, dass die Liberty 50m weit ins Meer geschleudert wurde. Das hat den Vorteil, dass man nur auf 15-30m Tiefe tauchen muss um in das Schiff zu kommen. Und als Schnorchler kann man das Schiff super von oben betrachten und antauchen – das was ich gemacht habe.

Unterwasserwelt

20120901-171600.jpgLeider ist mein Handy nicht wasserdicht. So konnte ich keine Fotos machen, sonder musste eines vom Internet ausleihen (Danke an Siegfried Meyer). Aber das Erlebnis war einmalig. Das Schiff ist von einer dicken Korallenschicht bedeckt, in und um die es nur so von farbenprächtigen Fischen wimmelt. Grüne, Blaue, Gelbe,… und dann alles nochmal in Neonfarben. Angefangen von 5cm langen Fischlein bis hin zu solchen, die einen guten halben Meter lang sind.
Einen davon gab es dann sogar zum Essen: den Mahi-Mahi; nicht Muku-Muku. ^^

Rückkehr

Allerdings bin ich am Überlegen eine richtigen Tauchgang dort hinab zu wagen. Allerdings werde ich da auf meinen Reisegefährten warten, der sich das sicher nicht entgehen lassen will. Trotz €35 für das Material und is Einschulung. 😉 Oder, Patric?

Aiona Garden

Von Hühnern, Kaffee und weisen Männern.

Hühner, Eichhörnchen & co

20120901-165954.jpgSpezial. Anders kann man es schwer beschreiben. Pflanzen, Tiere und ich – als einziger Gast – mittendrin. Wobei man sich das so vorstellen muss: zwei Hunde die Wache halten; 5 Hühner und Hähne die durch den Garten rennen und ca 10eichhörnchenartige Dinger, die über die Bäume huschen. Und wenn es nacht wird, dann erwachen alle lautstark zum Leben.

Meister Ekkart

Heute beim Frühstück habe ich mit Ekkart dem Besitzer – oder eher müste ich Gastgeber sagen – länger gesprochen. Ein alter Mann mit grauem Bart, bei dem jedes Wort und jede Bewegung bewusst geführt wird; der Inbegriff eines weisen, alten Mannes.
So gab es vor der Tasse gutem selbstgebrühten Kaffee drei Kardamom-Kapseln zu essen; als Ausgleich für den Magen; eine alte Araberweisheit. Und danach sprachen wir noch über Gott und die Welt – im wahrsten Sinne des Wortes.

Autofahren auf Bali

Wie stellt man sich den Verkehr auf Bali vor?

Rom mit Istanbul multiplizieren und dann noch die Seiten vertauschen. Autos und Roller überall. Und so wird auch überholt: links, rechts und durch die Mitte. Natürlich mit Gehupe.

Die linke Seite

Auf Bali fährt man links. Als Fahrer sitzt man rechts. Auch wenn die Indonesier das immer vertauschen und sagen: „we drive right“.
Die Pedale sind gleich. Die Gänge werden gleich geschalten. Nur der Blinker und der Scheibenwischer sind vertauscht.
Nur das Gefühl ist rechts. Das merkt man daran, dass man immer an der linken Seite streift. Oder einen Bus rammt – so wie ich.

Unfall

20120831-175837.jpgDer Bus bleibt stehen, ich will überholen. Das linke Seitengefühl fehlt, es kracht. Als braver Autofahrer bleibe ich natürlich stehen. Da kommt schon der Busfahrer angerannt und will 1.000.000 Rupiah von mir. Ich packe alle Verhandlungskünste aus und schlage die Hälfte vor. Was er dankend annimmt und mir dann beim Vorbeifahren noch „Thank you, Sir!“ zuruft. Da kam dann der Ärger. Hätte ich ihm doch nur 100.000 geboten…
Dann schnell den Spiegel wieder mit Leukoplast angeklebt. Jetzt wird wohl der Selbstbehalt der Vollkasko fällig…

Straßen

Wow. Ein Zustand, dass sich halb Europa verstecken muss. Zumindest Rumänien und Bulgarien. Super Belag. Passable Beschilderung. Nur der Platz. Die Straßen sind gefühlte 2m Breit. Und das wird bei gefühlten 3m Autobreite sehr knapp. Daher fährt man andauernd halb im Straßengraben.

Aiona

20120831-175932.jpgTrotzdem bin ich mehr oder weniger gut im Aiona angekommen. Der Wahnsinn. Ein Steinhäuschen mitten in einem Palmenwald und Gartenanlage direkt am Strand. Die nächsten Tage scheinen erholsam zu werden… Perfekt.


Ankuft Bali

Rebellion

in doha gab es 3h verspätung. um 6:00 ortszeit ging dann der flieger los, anstatt um 2:25. es ist lustig zu sehen, wie schnell die stimmung der leute kippen kann. wenig schlaf und essen, schon grantelt jeder mit jedem herum.
aber wir haben es dann geschaft und sind weiter geflogen – dvd schauend und plastikverpackungen öffnend.

Singapur

Die sauberste Stadt der Welt… ist verrückt. wir müssen alle aus dem flieger raus, durch einen sicherheitscheck durch und wieder in dieselbe maschine auf den selben platz hinein.
dafür wirkt allein der flughafen schon so, wie man sich die tropen vorstellt. wasserbeschlagene fensterscheiben mit üppigen grünzeug davor.

Bali – Flughafen

Angekommen. Taxi genommen. Im Hotel eingecheckt. und jetzt hundsmüde im Bett.
kurz und bündig. ich bin angekommen, lebe und mir gehts soweit super. morgen gibt es dann wieder mehr.

Flughafenleben

Schlangen

Murphys Law: Die Schlange wo du anstehst ist immer die längste.
heute hat das Gesetz wieder zugeschlagen. aber nicht bei uns 30 leuten die bei qatar-airways anstehen, sondern bei den 93000 die mit lufthansa münchen verlassen.
glück muss man haben, im leben und besonders auf reisen.

Gepäck

20120830-004551.jpgpacke ich meinen koffer gedanklich ist das purer minimalismus.
habe ich ihn dann wirklich gepackt, frage ich mich wo sich der minimalismus unter all den sachen versteckt hat.
stehe ich dann am check-in schalter, springt mir der minimalismus wieder ins auge. und das sehr deutlich. (siehe fotos)

Essen am Flughafen

Der Mensch muss was essen. Ich sogar noch mehr. Wie macht man das am Flughafen?
a) im Freien gibt es ein Brauhaus. Weißwürste, Brezerln, Weizenbier… perfekt. oder
b) man lässt sich – so wie ich – vom kardiologenkongress abschrecken und will sich sicherheitshalber gleich durch die stundenlange prozedur der fluggast- und passkontrolle begeben.
nach meinen barcelona/vallencia-trip bin ich da ein bisschen vorsichtiger, denn damals habe ich die boardingzeit mit der abflugszeit gleichgesetzt un den abflug, trotz mehrmaligem aufrufen, fast versäumt.
jedenfalls musste ich mein restaurant innerhalb der abflugzone suchen. an und für sich kein problem. da gibt es ja zig môglichkeiten. nur nicht so günstig…
ich hab mich dann für das wiener-cafe entschieden. ganz dem namen nach, arbeiten hier 3 damen. eine von asien, eine von afrika und eine vom balkan. zumindest die letzte lässt ein bisschen wiener grantel-flair aufkommen.
nur das wiener schnitzel gleicht eher einem chicken-mc-nugget. ja! EINEM. singular. und das 0,5mineralwasser kostet €3,10 -exklusive Pfand natürlich. und die preise sieht mab erst bei der rechnung…
aber eines muss man ihnen lassen. geschäftstüchtig sind sie.
anmerkung: nächstes mal ins brauhaus einkehren. barcelona hin oder ärzte her…

Flughafen

wen trifft man hier? alle und alles. zurrst die verwirrt wirkende alte frau, die bei allen am sicherheitscheck vorbeigeht. wild gestikuliert. durch den scanner gehen will und dan einfach vorgereiht wird.
dann den briten mit der designertasche und iphone-headsets im ohr, der darüber lacht.
dann den 17 jährigen 1.90 großen sohn. mit sportsocken und kurzer hise.
daneben die paranoikerin, die den rucksack vorne trägt. eine verschleierte araberin. streng und seriös wirken-wollende bussines leute. die asiatin im rosa kleid, mit 30 taschen und belegen beim duty free shop. der einsame deutsche thailandtourist. die nervende schalterbeamtin. das händchenhaltende arabische paar, wo die frau verschleiert ist. der familienvater, der seinen sohn in die geheimnisse des flughafens einweiht. den mann der die taschen seiner frau trägt. die frau die die taschen ihres mannes trägt. kinder die die eis vitrine bestaunen. frauen die die taschenvitrine bestaunen. männer die die mont blanc vitrine bestaunen. leute mit handtasche, bauchtasche, brusttasche, umhängtasche, rucksack, trolley. und leute die das alles gleichzeitig haben.

Essen im flieger

wenig essen. wenig platz. dafür viel plastik. verpackter salat. verpacktes essen. verpackte serviette. verpackter zahnstocher. Alles ist irgendwie in plastik eingepackt. nachdem ich alles ausgepackt, verwendet und gegessen habe, bleiben nur noch kekse und streichkäse übrig. meine kreative seele lässt mich das natürlich kombinieren.
da sehe ich, dass es der sitznachbar mir gleich macht und die kekse in dem streichkäse herumdreht und isst. 😀 er wusste offensichtlich auch nicht wo das dazupassen sollte. so schnell werden neue hypes geboren.

Doha

20120830-004620.jpgDie Türe öffnet sich und eine Hitzewelle kommt angerollt. Mitten in der nacht. 34grad. Dafür ist der Bus klimatisiert. So sehr, dass die Fenster, Sitze und Haltestangen feucht sind.
Aber hier am Flughafen gibt es eine richtige Oase um wieder Mensch zu werden. Die Oryx-Lounge. Nur Businessleute oder Dinersclub-Karten-Besitzer dürfen dort hinein. Neben Ledersessel gibt es ein Buffet, mit Nespressomaschiene und … ja … eine Tropenschauerdusche. Paradise on Earth. Jetzt heist es abwarten, ob es so weitergeht.
Anbei noch ein paar wenige Fotos von heute. Die nächsten News gibt es dann aus Bali.

Koffer sind gepackt und heute startet die Reise

Der Koffer ist gepackt. Die Leute sind Verabschiedet. Es kann losgehen.

Kofferpacken

Packen… kennt ihr das? andauernd tut man dinge in den koffer hinein und wieder hinaus, weil man sich nie sicher ist ob man das dann wirklich braucht.
eigentlich benötigt man ganz wenig. pass & geld. den pass zum einreisen und das geld um alles nötige vorort zu kaufen. denn wenn man dort irgendetwas benötigt, dann bekommt man es auch am ehesten dort. 😀 irgendwie logisch, oder? doch wir europäer glauben immer, dass wir alles mitnehmen müssen.
ich hab mich jedenfalls zu einer spezialreisetasche überreden lassen: dem Deuter Helion das konzept ist genial. trolley, tasche und rucksack in einem. das wird jetzt mein bester freund für die nächten paar tage werden. nur die 80Liter hätten es nicht sein müssen. aber so hab ich jetzt genügend platz für alle möglichen bücher. ^^

Reiseroute

Morgen sieht es wie folgt aus:

  • Zug von Silz nach Ibk
  • Zug von Ibk nach München
  • S-Bahn zum Flughafen
  • Flug von München nach Doha
  • Flug von Doha nach…

… und dann ist schon der Donnerstag da. Die Reise geht los. alleine. aber mit 6 büchern. ^^ trotz allem minimalismus werden die bücher bei mir nie weniger.

Organisatorisches

ab jetzt werden die beiträge nicht mehr so durchgestylt erscheinen. handy sei dank. aber das iphone app gibt an bedienung nicht viel mehr her, als dieser beitrag.
nach der reise werden die beiträge aber nochmals nachbearbeitet.
So. Was soll ich denn schreiben? habt ihr ein paar anregungen und wünsche, was besonders interessant für euch wäre? (ja… ich muss die kommentarsektion ein bisschen beleben)

Einreisen und gesund wieder Ausreisen

Visum

Wer wagt gewinnt. Der Pass ist wieder zurück. Das Visum klebt drinnen, ohne Foto. Für was die mein Passfoto gebraucht haben? Wahrscheinlich bin ich jetzt in irgendeinem südost-asiatischen Computersystem vermerkt. In so einem System, wo man nicht vermerkt sein möchte. ^^

Jedenfalls hat der Postler den eingeschriebenen Brief brav gebracht … zu meinem Nachbarn. ??? Habe ich den Sinn von eingeschriebenen Briefen nicht verstanden? Ich dachte mir immer, das macht man damit man die wichtige Post persönlich bekommt… Naja. Jedenfalls habe ich den Pass in meinen Händen und das bange Warten und Fingernägelkauen hat ein Ende.

Reisemedizin

Survival KitWart ihr mal bei einem Tropenmediziner? Zuerst wird einem dort erklärt, welche Krankheiten man auf der Reise alle bekommen kann. Grausam. Während man auf dem Stuhl sitzt, wird einem ganz schlecht, was es da alles gibt. Und man malt sich aus, dass man die schlimmsten Sachen bekommen wird. Danach erzählt der gnädige Herr gegenüber, dass er ja zum Glück die passenden Impfungen und Schutzsachen parat hat – leider sind die nicht ganz billig.

Aber nicht mit mir. Wer sich informiert gewinnt. Zuerst gibt es da einmal diverse Sachen die über Mücken verbreitet werden können: Malaria, Dengue-Fieber, Japan-B Enzephalitis… Allerdings schaut es mit dem Schutz so aus: Gegen Malaria gibt es Tabletten. Von €30-€60 die Packung, je nachdem mit mehr oder weniger Nebenwirkungen ^^. Gegen Japan-B Enzephalitis gibt es Impfungen. 3x Spritzen á €60. Und gegen Dengue-Fieber… Ja… Da gibt es leider nichts. Da muss man aufpassen, dass man nicht gestochen wird. Das geht mithilfe von Insekten-Repellent. Ok… Wenn ich ja sowieso dafür sorgen muss, dass mich nichts Sticht, warum sollte ich mich dann gegen die ersten beiden Sachen mit Impfungen und Tabletten schützen? Das hat den Doktor dann überzeugt und er hat mir lachend zugestimmt.

Als nächstes gibt es noch die Tollwut die toll auf Bali wütet. Dagegen kann man sich auch Impfen lassen. 3 Spritzen á €60. Wenn man gebissen wird, bekommt man eine passiv Impfung und nochmals 2 aktiv Spritzen. Ist man vor dem Biss nicht geimpft, dann bekommt man – für den Fall eines Bisses – 5 aktive und eine passive Impfung. Laut Mathematik ist das in jedem Beißfall 6. Werde ich nicht gebissen, dann steht es 0 zu 2. Was bei diesem Preis schon zum überlegen ist. Auch das hat den Doktor überzeugt und zum Lachen gebracht.

Anschließend gab es dann das normale Hepatitis und Typhus-Spritzen-Paket und das Antibiotikum für den Darm. Wahrscheinlich die einzig wirklich sinnvolle und notwendige medizinische Unterstützung auf Reisen, neben einem erste Hilfe Paket… Zanzibar kann ein Lied davon singen…

Visum für Bali

Visum – das Gesehene

Tanzania und Balkan VisaWas ist ein Visum? Ja klar. Das komische Ding da in meinem Pass – damit ich einreisen darf. Das lustige dabei ist zuerst schon einmal die Bezeichnung: Visum. Es kommt von sehen (lat. videre) und ist davon eine Partizipkonstruktion. Zu deutsch soviel wie: das Gesehene. Aha. Sie haben mich gesehen… Warum muss das noch in meinem Pass vermerkt werden, dass ich Gesehen wurde? Oder wurde mein Pass gesehen? Viel sinnvoller wäre da die Bezeichnung: permissum (von lat. permittere). Soviel wie: die Erlaubnis.

Aber den tieferen Sinn hinter Formalitäten suchen zu wollen, ist sowieso vergebens.

Woher bekomme ich „das Gesehene“?

Dazu gibt es zwei Möglichkeiten. Einfach am Flughafen in Bali ein indonesisches Formular auszufüllen und nach langem warten, diskutieren, sich nicht auskennen und viel Geld zu bezahlen das Visum zu bekommen. Oder man schickt das Formular, mit Geld und Pass zusammen an die Botschaft in Wien und spart sich dann den ganzen Troubel am Flughafen.

Daher kommt die Variante zwei zur Auswahl.

Das Rezept zum Visum

Visa ZutatenMan nehme: seinen noch 6 Monate gültigen Reisepass; ein Passfoto – nicht älter als 6 Monate; ein sehr einfaches Formular ;-); eine Kopie von seinem Flugticket; und einen frankierten und eingeschriebenen Briefumschlag mit der Rücksende-Adresse;

Dann lege man alle diese Zutaten – zusammen mit €45 in Bar – in ein Briefkuvert und schicke diese eingeschrieben an die Botschaft in Wien. Man warte ein paar Tage. Und voilà, der  Pass mit dem Visum liegt im Postkasten.

Theorietisch zumindest…

Versuch 1

Um nicht zuviel Zeit zu verlieren habe ich das schon vor ein paar Monaten gemacht. Ein paar Tage später kommt der Anruf, dass ich zu früh dran bin. Sie können nichts machen, als mir alles retour schicken – natürlich in meinem eingeschriebenen Brief. €20 in den Sand gesetzt.

Versuch 2

Aber ich lasse mich nicht unterkriegen. 😀 Heute wird der Versuch 2 gestartet. Alles ist bereit. Nur die Botschaft nicht. Wegen eines Feiertages machen sie erst am Dienstag wieder normalen Betrieb… 8Tage vor meinem Abflug…

Die Uhr tickt. Drückt mir die Daumen, dass mein Pass im Postkasten liegt, bevor mein Flug München verlässt…

Vorbereitungen für meine Bali Reise

Warum Bali?

Seit ein paar Jahren bilde ich mir ein, nach meinem Studium für eine gewisse Zeit in ein exotisches Land zu gehen. Und was bietet sich dazu besser an als Indonesien? Hier gibt es alles. Berge über 4000m, Meer, Jungel, Sandstrände, wilde Tiere, Krankheiten, hunderte Sprachen (da auch ein Teil von der Insel Papua dazugehört). Es klingt nach Abenteuer und Abwechslung pur.

Nur bevor man länger an so einem außergewöhnlichen Ort leben will, wäre es nicht schlecht das Land einmal von der Nähe zu sehen und herauszufinden ob mir das überhaupt gefällt. Daher habe ich mich vor einem knappen Jahr für ein Praktikum auf Bali beworben, die Zusage bekommen, die Flüge gebucht und das Praktikum abgesagt. 😀 Denn nach gründlicherem Überlegen kam ich darauf, dass ich ja nicht unbedingt Arbeiten muss, sondern auch einfach so die Insel bereisen kann. Sanguinischem Temperament zum Dank, wird das Leben nie langweilig und geordnet. Also wurde der Flug umgebucht und aus den drei Monaten wurden 4 Wochen.

Mit wem nach Bali?

Wenn man immer auf andere wartet, die die selben Ziele haben, kommt man nirgends hin. Man muss sich selbst für etwas entschließen, und kann sich dann freuen, wenn man einen Weggefährten bekommt. So auch beim Reisen. Der Entschluss wurde gefasst, die Flüge gebucht und der Reisegefährte hat sich später eingefunden: Patric. Zuerst darf ich 10 Tage alleine auf Bali verbringen, zusammen mit meinem Lonely Planet guide und dann werden die letzten 20 Tage noch gemeinsam verbracht.

Wohin auf Bali?

Bali Atlas & Guide Überall. Am liebsten. Doch praktisch ist das nicht möglich.

Ahmed & Erholung

Daher geht’s zuerst für 4 Tage in den Norden nach Ahmed in den Aiona Garden of Health. Wie kommt man auf so etwas? Lonely Planet sei Dank, kann man sich schon Zuhause die Hotels durchsehen. Und das Internet hilft noch weiter. Die Kundenbewertugen für das Hotel lagen bei 3 von 5. Die hälfte der Bewertungen gab 0 Punkte die andere Hälfte 5 Punkte. Ok, dachte ich mir, da muss was dahinter stecken. Und bei genauerem Hinsehen kam ich auch drauf, was es war. 5 Punkte hatte alle Kommentare wir ”Super zum Entspannen“; ”Endlich Ruhe“; ”Ungestört Erholen“. 0 Punkte dagegen ”Hier gibts keine Party“; ”Warum verbietet uns der Besitzer das Handy und den Alkohol“. Da wusste ich, dass ich da hin muss! 4 Tage lang kein Handy, Fernsehen, Radio, Alkohol, Zigarettenrauch, Lärm; einfach Perfekt zum Erholen. Handy ausschalten und ganz relaxt ein paar Tage wieder auf das Normalniveau herunterkommen.

Hochland & Natur

Danach soll über den Norden in das Hochland von Bali gehen, zu den Reisterrassen und zum Vulkan. Auch ein verwachsener Tempel steht auf dem Programm.

Surf & Beach

Anschließend werde ich meine Reisepartner am Flughafen abholen und wir werden die nächsten paar Nächte im Süden in einer Villa verbringen: dem „Balihaus„. Gleich in der Nähe gibt es den Surferstrand Kuta und das High-Life der Insel.

Ubud & Kultur

Nach den paar Nächten steht wieder Kultur auf dem Programm. Diesmal soll es nach Ubud gehen. Auch hier ist es wieder ein Haus in dem wir unterkommen werden. Diesmal das ”Bett im Reisfeld“.

Island Feeling

Danach stehen noch ein paar Tage auf dem Programm, die wir auf den Gili Islands verbringen möchten. Doch die Details werden wir dann vor Ort – je nach Belieben –  fertig abklären.