Korea Day 3 – Seoul, Bongeunsa Tempel, U-Bahn-Fallen

Das Fieber knüppelt mich am morgen wieder nieder. Ich nehme mir einen Tag Auszeit von der Gruppe. Steve und Boom, schließen sich mir an.

Nach einem langen Schlaf war ich am Nachmittag dann halbwegs fit um eine Sehenswürdigkeit zu besuchen: Bongeunsa Tempel

Bongeunsa Tempel

HolzhausMitten in Seoul, umringt von Hochhäusern, gibt es einen alten Tempel. Man tritt von einer Welt in eine andere ein. Kleine Holzhäuser in zierlich gehegten Gärten. Alte koreanische Damen wuseln herum und legen Opfergaben und Blumen vor die Statuen. Mönche wandeln durch die Gärten, doch sie sehen anders aus als in Thailand. Das kalte Wetter wirkt sich auf ihre Kleidung aus. Statt einer safrangelben Robe tragen sie wattierte blaue Kleider. Ihre Füße sind mit dicken Socken und Sandalen mit hoher Sohle beschuht. Doch der kahl rasierte Schädel bleibt derselbe.

Nach ein paar Fotos drängt mich das Fieber wieder heim.

U-Bahn-Fallen

SchnappfalleUm die Heimreise schneller zu gestalten, geht es zur nächsten U-Bahn-Station. Ein Ticket wird gekauft. Doch die Sicherheitsschranken irritieren mich. Es gibt keine. Nur die Scanner für die Tickets sind aufzufinden. Ein Versuch ohne das Ticket zu entwerten die Schranken zu passieren, zeigt wie die koreanische Überwachung funktioniert. Kaum habe ich den Lichtsensor passiert, schnellt vor mir eine Barriere aus den Seitenwänden, die mir fast die Schienbeine bricht. Korea scheint anders zu sein. Hier werden keine Schranken geöffnet, wenn man erlaubt ist zu passieren, im Gegenteil, hier werden beinharte Barrieren blitzschnell ausgefahren um die unerwünschten Personen auszufiltern. Seither habe ich immer Angst, wenn ich eine koreanische U-Bahn-Station betrete. Wer weiß, ob mein Ticket richtig gescannt wurde und ich die U-Bahn betreten darf, oder ob ich mit einem gebrochenen Schienbein in ein Krankenhaus eingeliefert werde.

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