Cancun

Cancun

Cancun ist Kuta von Mexiko. Trotzdem wollten mir bisher nur zwei Leute Drogen verkaufen. Keine Angebote für Girls und Boys und auch keine Transvestiten. Cancun scheint humaner zu sein. Aber das Klientel bleibt dasselbe. Nur haben die amerikanischen Touristen Hawaii-Hemden oder T-Shirts an, statt der australischen Muskel-Shirts.

Der Strand

Es ist unmöglich ein ruhiges Stückchen Strand zu finden. Der Strand ist zum großen Teil ein zwei Meter breiter Sandstreifen zwischen den Hochhaus-Hotelanlagen und dem schäumenden Meer. Wird der Streifen einmal ein paar Meter breiter stehen schon abgesteckte Schirme und Liegen dort, die mit hämmernden Beats beschallt werden.

Wo sind nur meine Palmen?

Nach langem Wandern am Strand habe ich einen humanen Beach-Club gefunden. Es wirkt so unwirklich wie bei der Raffaello-Werbung. Cremeweiße Betten, mir wehenden schneeweißen Vorhängen, dazu leichte Lounge-Musik. Hier lässt es sich aushalten, schlafen, lesen.

Beim Zurückwandern sehe ich einen erstaunlich tiefsinnigen Spruch auf einem Haus stehen: »Life is lost in dreaming, dreams are lost in becoming.« Und das steht auf dem Hard-Rock-Cafe…

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