New York – Cancun – Merida

Vom Regen, Fliegen und dem mexikanischen Lebensgefühl

Regen in New York

»If it’s raining, it’s raining« Der Himmel bricht. Nach nur fünf Minuten, habe ich die zweite Dusche an diesem Morgen hinter mir. So einen Wolkenbruch habe ich noch nie erlebt. Und dann ist natürlich kein Taxi in Sicht und ich muss zur U-Bahn laufen. Der Koffer schlingert durch die Regenpfützen. Schlimm. Die U-Bahn-Station führt 5cm Wasser. Gut, dass die Fahrt zum Flughafen in Mexiko enden wird.
Ausgetropft komme ich am Schnellbahnhof an. 20 Minuten Zugfahrt können lange wirken, wenn man komplett durchnässt ist. Das gut dabe ist es, dass man als Reisender immer ein paar Ersatzkleider mit dabei hat. Die Toilette wurde schnell umfunktioniert, und David erstrahlte wieder im neuen, alten Glanz.

Sonne in Mexiko

Als ich in Cancun ausstieg, wusste ich, dass ich angekommen bin. Die Natur, die Temperatur, einfach alles passt. Nie werde ich in ein kaltes Land ziehen, schwöre ich mir wieder.
»In Mexiko kommt man mit Englisch überall durch«, steht in meinem Reiseführer. Nur leider haben die Mexikaner den nicht gelesen. Mit einer Mischung aus Italienisch, Latein und Zeichensprache bin ich dann doch zum Busbahnhof, in den richtigen Bus und ans Ziel gekommen: Merida.
Um 23:00 sitze ich vor meinem Hotel im Kolonialstil bei einem Bier und einem guten Abendessen. Und das bei über 20°C. So soll das Leben sein.

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