Weltenwechsel

Das Reisen geht weiter, vom Sandstrand über zwei Inseln in die kalten Berge.

Gili Meno – Gili T

Mit unserem Gepäck stehen wir am Strand und warten auf das Fährboot. Das Boot kommt, aber der Motor ist kaputt, so werden wir auf zwei kleine Holzschiffe umgeladen.
Unser Schiff hat so starke Schlagseite, dass wir am Strand schon angst vor dem Kentern haben. Nachdem unser Kapitän den Motor durch mehrmaliges Starten zum laufen gebracht hat, geht es ab über die holprige See nach Gili T.

Gili T – Padang Bai

Unser Speedbood hat Verspätung – weil der Wellengang so stark ist.
Das Boot kommt an, wir verstauen unsere Sachen und – da wir in Indonesien sind, wo man alles darf – klettern wir aufs Oberdeck. Nur in Hosen und Hut, denn man könnte ein bisschen nass werden.
Und man wird nass und das nicht nur ein bisschen. Zuerst gibt es Spritzwasser. Dann schwappen die Wellen auf das Deck. Und dann über das Deck. Die 7 Leute halten sich an allen möglichen Sachen fest.
Mir wird das zu bunt. Auf dem Bauch liegend und rutschend schaffe ich es zur Leiter und hinab in das Unterdeck;
waschelnass; sogar der Strohhut hängt wie ein Tuch vom Kopf…

Padang Bai – Toya Bungkah

Platschnass steigen wir vom Boot aus. Wir haben einen Transfer nach Ubud inkludiert, von wo aus wir ein Mietauto nehmen möchten.
In dem Moment tauchen ein paar Taxifahrer auf und ich frage sie nach dem Preis für eine Direktfahrt.
Die perfekte Verhandlungsbasis. Wir brauchen sie nicht unbedingt und sie haben keine Kunden. Nach langem hin und her einigen wir uns. Der Mann verdient Geld und wir sparen uns Zeit und Nerven.
So rumpeln wir dann 2h auf den Berg hinauf; begleitet vom Hämmern des Subwoofers, denn die Hochtöner waren kaputt…

Bergsee

20120923-180615.jpgUnd dann kommen wir wieder in einer anderen Welt an. Hoch am Berg in einem Krater an einem Kratersee, liegt unsere Unterkunft. Umringt von 1500-2000er. Es ist kühler, auch die Leute.
Man fühlt sich wie daheim in Tirol. 😀
Aber die Sehenswürdigkeiten sind weitaus skuriller… doch dazu morgen mehr, denn heute sind wir noch bei unserem Bergführer auf einen Arak eingeladen.

2 Antworten auf „Weltenwechsel“

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